Die Suche nach einer verloren gegangenen Wahrheit

Wie gut oder wie schlecht ist eigentlich unsere Sinneswahrnehmung? Oder um ganz direkt zu fragen: Wieweit sollte man seinen Sinneswahrnehmungen trauen und zu welchem Zweck? Gehen wir deshalb noch einmal zu meinem maßgebenden Aufsatz vom 10. Juni 2013 „Nikolaus von Kues, Kepler und Shakespeare“1 und zu weiteren Publikationen von mir zum gleichen Thema zurück, die ich seit Anfang diesen Jahres verfaßt habe.

Betrachten wir dabei die vergangene Menschheitsgeschichte sowie damalige Anschauungen wie insbesondere die Euklidischen Verdrehungen, die sich immer noch in unserem Bildungswesen breit machen, im Gegensatz zu dem, was Bernhard Riemann als die weiter bestehenden Denkfehler in der Geometrie seiner Zeit anprangerte – Denkfehler, die praktisch offiziell auch in der heutigen akademischen Welt noch weitgehend praktiziert werden, wobei insbesondere dem Erzbetrüger Bertrand Russell in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg eine beherrschende Rolle zukommt.

Der Welt eröffnet sich derzeit die Möglichkeit, schon in Kürze mit geplanten menschlichen Missionen in den uns nahen Sonnenraum und zukünftig darüber hinaus vorzustoßen. Dort droht den Sinneswahrnehmungen, wie wir sie innerhalb unseres Erdkreises meinten verstanden zu haben, ein Kontrollverlust, der deswegen eintritt, weil sich die Menschen viel zu lange auf die alten, oligarchischen Gewohnheiten verlassen haben. Unsere alten Gewohnheiten werden im allerbesten Falle nicht länger genügen; viele unserer alten, gewohnten Sinneswahrnehmungen werden durch das langsame Vortasten der Menschheit in den sonnennahen Weltraum in Frage gestellt. Genauso wie Nikolaus von Kues ein Verlassen der atlantischen Grenzen Europas verlangt hatte, um in eine neue Welt einzutreten, die außerhalb des Umkreises des alten Europas läge, könnte man heute sagen, daß sich der erdnahe Weltraum nicht auf die altgewohnten Fantasien der menschlichen Gattung noch auf andere Hirngespinste beschränken wird, deren grobes Verständnis von Leben auf die Erde begrenzt waren, noch werden wir ein anderes menschliches Leben isoliert in einer fernen Welt jenseits des Mars führen.

Seien wir nicht kindisch! Es ist nicht notwendigerweise der Fall, daß es einem Teil der Menschheit gelingen könnte, sich in großer Zahl zu einem zukünftigen Zufluchtsort auf dem Mars oder noch weiter entfernt zu begeben. Unserer menschlichen Gattung könnte es aber in absehbarer Zeit gelingen, ihren Einfluß auf einen jetzt neu zu definierenden Bereich des Sonnensystems und dann darüber hinaus auszudehnen. Genau hier stoßen wir auf die Zukunftsüberlegungen, die wir hier und jetzt unbedingt anstellen müssen. Es muß natürlich unser Ziel sein, für die Erde bedrohliche Asteroide und entsprechende Objekte in den Griff zu bekommen. Nennen wir diese Aufgabe die „Verteidigung der Erde“ vor Gefahren aus dem Sonnensystem oder vielleicht sogar vor Kräften jenseits davon, Kräften, die somit eine unmittelbare Herausforderung für uns bedeuten.

Sie haben sich vielleicht schon einmal vorgestellt, die Fußspuren eines für unsere Sinne unsichtbaren Wesens zu verfolgen. Oder Sie mögen sich auch gewünscht haben, zu leugnen, daß es je eine solche wahrzunehmende Spur gegeben hätte; doch wie in den meisten solchen Fällen ist es dennoch genau das gewesen, was sich jüngst ereignet hat. Es hätte auch sein können, daß dieses Ereignis lediglich ein dummes Mißverständnis gewesen ist, eines, das der Erfahrung in Edgar Allan Poes bekannter Geschichte vom „Entwendeten Brief“ entspricht. Sie mögen wohlweislich zugegeben haben,
daß sich genau solche Erfahrungen immer dann einstellen, wenn man an die Realität von Geistern, an den Geist entkörperlichter Sinneswahrnehmungen glaubt. Die zutreffende Bezeichnung hierfür wäre der „Irrtum, der im heutigen Glauben an die Sinnesgewißheit steckt“.

Im übrigen könnten intelligente Menschen fürchten, daß ihre aus diesem Grund fehlgeleitete Leidenschaft sie so sehr an ihre eigene, irrtümliche Vorstellung des „Physischen an sich“ bindet, daß sie die tiefere Unterscheidung zwischen wirklicher wissenschaftlicher Erkenntnis und dem wirren Gerede von Mathematikern über bloße „Sinnesgewißheit“ aus dem Auge verlieren. Unter gewissen Umständen könnte dies zum Ausgangspunkt einer eigenständigen Torheit werden. Man nehme hierfür nur jene typische, sogar im Namen der „Wissenschaft“ daherkommende Geistesstörung, wie man sie bei heutigen Physikern antrifft, darunter auch bei jenen bekannten Universitätsprofessoren des 20. und 21. Jahrhunderts, die ihre Karriere auf bestimmte, tatsächlich absurde reduktionistische Fantasien gegründet haben, und das nur zu häufig in Verteidigung von Betrügern wie dem elenden Sir Isaac Newton und seinesgleichen.

Es ist wichtig, daß solche Newtonischen Geistesstörungen wie der Glauben an derartige Kultauffassungen ausgemerzt werden, und das um so mehr in einer Zeit, wo sich die ernsthafte Wissenschaft aus dem Bereich des Kinderglaubens an die Trugschlüsse der Sinneswahrnehmung herauswagen muß und wo die erforderlichen Lösungen für einen solchen Unsinn längst überfällig sind.

Was ich im folgenden darstellen will, bewegt sich alles im Bereich dringend benötigter neuer Entdeckungen, wobei ich ebenfalls davor warnen möchte, Vermutungen zurückzuweisen, die bis jetzt als radikal galten, die aber dennoch dringende Fragen der Wissenschaft (im Gegensatz zu bloßer Mathematik) zur praktischen Überlegung aufwerfen. Einiges von dem, was ich hier im weiteren Verlauf ansprechen werde, geht weit über das hinaus, was gemeinhin als radikal betrachtet wird; es ist dennoch für die unmittelbare Gegenwart notwendig. Vergleichsweise viele werden meinen, daß dies ihr bisheriges Verständnis bei weitem übersteigt, es ist dennoch eine vordringliche, vorbereitende Konzeption, um sich für die herannahende Zukunft zu wappnen.2

Nach diesen vorbereitenden Worten fahre ich nun entsprechend fort.

Eine Illustration für Edgar Allan Poes „Der entwendete Brief“: Vielleicht ist das, wonach Sie suchen, zwar Ihren Sinnen, nicht aber Ihrem Geist unzugänglich.

I. Die trügerische Sinneswahrnehmung

Wie ich in meiner Schrift Nikolaus von Kues, Kepler und Shakespeare betont habe, bestand eine der größten Leistungen William Shakespeares in seinem Drama König Heinrich V. darin, welche Rolle er darin der Gestalt des „Chores“ zuwies. Die anderen bedeutenden Dramen in diesem Zusammenhang sind Macbeth, Hamlet bzw. Othello, die alle aufgrund der extremen Bösartigkeit, wie sie zur Zeit ihres Entstehens herrschte, besonders eindringlich sind; aber das intellektuell mitreißendste, tiefgründigste Werk bezieht seinen Effekt aus der besonderen Rolle, die Shakespeare dem „Chor“ in König Heinrich V. zugewiesen hat.

Wenn ich diese vergleichende Bewertung anstelle, war und ist es wichtig, die Beziehungen zwischen diesen Dramen in das Auf und Ab jener Zeiten zu stellen, in denen die verglichenen Dramen die jeweiligen tatsächlich schlechten historischen Phasen im Übergang der Elisabethanischen Periode bis hin zu den schrecklichen Kriegszerstörungen reflektieren, die das bösartige Königshaus des holländischen Imperiums in der Welt anrichtete, das sich bis auf das nominell Britische Empire der heutigen Zeit fortsetzt. Der Gegensatz beider Spielarten des Bösen in den jeweiligen Dramen ist Grundlage für die richtige Einschätzung der Ereignisse während dieser Zeit.

Dieses gleiche Argument, das ich wiederholt in diesem Jahr angesprochen habe, folgt im Grunde aus der Darstellung, die ich gerade oben gegeben habe. Daraus ergibt sich der direkte Grundsatzbeweis für meine folgende, zusätzliche Aussage über das physikalische Prinzip, das ich hier als das wohl wichtigste Element in der Beziehung zwischen Mars und Erde bezeichnen möchte. Die Bedeutung hiervon ist klar, vorausgesetzt man ist in der Lage, sich der tödlichen Flachheit des heute vorherrschenden, nur äußerlich komplexen Denkens zu entziehen.

Zwischen Mars und Erde

Zum Ablauf der Geschichte seit dieser jüngeren Zeit bis hin zu dem, was man bisher weithin als praktische Aussicht auf eine zukünftige Erdwissenschaft verstanden hat, gehört all das, was dem allgemeinen Verständnis menschlichen Wirkens gleicht, einschließlich der allgemein akzeptierten Praxis dessen, was derzeit als Wissenschaft gilt. Betrachten wir deshalb nun die anstehenden Inhalte, die ich hier über die Frage des sonnennahen Weltraums vorstellen will. Diese bestimmte Sichtweise ist für wichtige Auffassungen über die Beziehung des Menschen zum Mars maßgebend – für die gedankliche Vorstellung einer möglichen menschlichen Besiedlung des Mars. Ob es tatsächlich zu einer solchen Besiedlung kommen mag oder nicht, soll hier nicht das Hauptanliegen der Diskussion sein.

Stellen wir uns statt dessen den relativ nahegelegenen Planeten Mars vor, als würde man ihn praktisch wie einen Funktionsgegenstand des menschlichen Lebens auf der Erde steuern. Könnten der Mars und die erwähnte Ansammlung von Asteroiden tatsächlich geeignete Kandidaten sein (d. h. als wären sie unbelebte „Kolonialuntertanen“), die die Menschen direkt von der Erde kontrollieren – so wie man „tote“ Satellitenkolonien steuert? Die jüngste Landung von Curiosity auf dem Mars läßt sich als Vorahnung der zukünftigen, direkt fühlbaren Kontrolle der Menschheit über eine Art „Monarchie“ verstehen, die gewissermaßen die Persönlichkeit der Menschen „auf der Erde“ repräsentiert, wodurch die Vorstellung einer zukünftigen souveränen Besiedlung von Himmelskörpern wie dem Mars entfällt. Statt dessen wird ihm die Rolle wie ein einfacher unbelebter Vorort unserer Erde zukommen. Mit diesem wichtigen Thema wollen wir uns hier auseinandersetzen.

Am 19. Oktober 2014 wird der Komet 2013 A1 (Siding Spring) nach einer Berechnung von NASA/JPL vom 5. März 2013 sehr nahe am Mars vorbeifliegen, mit großer Sicherheit im Abstand von 300.000 km oder noch näher. Von der Erde aus kontrollierte Instrumente auf dem Mars könnten uns sehr viel mehr Erkenntnisse über potentiell gefährliche erdnahe Objekte liefern, als es heute möglich ist.

Die erforderliche Erklärung

Beschäftigen wir uns mit dem entsprechenden Argument, worin das, was ich eben geäußert habe, enthalten ist.

Solchen Fragen mangelt es nicht an einer wirklichen beweiskräftigen Grundlage, um sich mit der von mir eben aufgeworfenen Frage ernsthaft auseinanderzusetzen. An dieser Stelle des Berichts führe ich nun das erforderliche Argument an, das nötig ist, um das universelle physikalische Prinzip zu definieren, welches unmittelbar den Nachweis für diese Schlußfolgerung liefert. Ich gehe dabei wie folgt vor. Der entscheidende Bereich des Nachweises liegt in dem prinzipiellen ontologischen Unterschied, der den Sonderbereich der Menschheit von dem Bereich der Tiere und somit von den Lebewesen einer ontologisch niederen Natur abtrennt.

Es ist eine gewichtige, aber auch verbreitete und törichte Ansicht, daß sich der erforderliche wissenschaftliche Nachweis lediglich mit reduktionistischen, rein mathematischen Mitteln führen ließe. Auf diese Weise würde man das besondere, universelle schöpferische Prinzip des menschlichen Lebens außer acht lassen, dessen Realität derzeit so weithin geschmäht wird. Der Tod wird gemeinhin als Frage des Prinzips akzeptiert, aber abgesehen von losen Irrmeinungen gilt das nicht für das generative Prinzip des Ursprungs des Lebens als solchem, welches tatsächlich ontologische Bedeutung hat. Das ist, wie ich wiederholt in diesem Bericht hervorheben werde, ausschlaggebend. Bisher gibt es keinen handfesten Beweis für Leben auf dem Mars; das ist ein bestimmter, relativ entscheidender Unterschied.3

Dieser Unterschied liegt namentlich in dem ontologischen Prinzip, das dem spezifisch menschlichen universellen ontologischen Prinzip der nur dem Menschen eigenen Kreativität zugrunde liegt. Das universelle physikalische Prinzip, das bei dieser prinzipiellen Unterscheidung eine Rolle spielt, deckt sich mit dem Unterschied zwischen tatsächlich schöpferischen Menschen wie Max Planck und Albert Einstein und dem gewissermaßen tierisch Toten4 in der Lehre von Bertrand Russell und seinen reduktionistischen Anhängern, die durchgehend von ontologisch ähnlicher, behavioristischer Art sind. Das gleiche Übel steckt im angloholländischen System der „Wall Street“ und ähnlicher Machtzentren.

Das gleiche kommt in der Rolle der besonderen noetischen Fähigkeiten des gesunden menschlichen Geistes zum Ausdruck. So definieren menschliche Geistesprozesse ein echtes universelles physikalisches Prinzip im Unterschied zu einem rein mathematischen Ansatz für die versuchte, aber falsche Definition eines wahren Naturprinzips.

Es gibt zwei überragende Unterscheidungen, die meinem Bezugsstandard für ontologisches Leben genügen: a) Leben als Prinzip, b) die noetischen Fähigkeiten, die bekanntlich echter menschlicher Kreativität entsprechen. Allerdings ist das Universum, wie wir es wahrnehmen, ebenso kreativ. Ein richtiges Bild des Schöpfergottes ist damit übereinstimmend. Die Menschheit als Abbild der höheren Macht des Schöpfers paßt in die gleiche allgemeine Vorstellung von uns, denn wir sind ja die menschliche Variante tatsächlich schöpferischer Wesen und damit nicht „das gemeine Volk” und schon gar nicht bloße Reduktionisten.

Die eben angesprochenen Begriffe dienen uns jetzt als Arbeitsgrundlage für unsere verstandesmäßigen Erfahrungen. Aus diesem spezifischen Grund ist es gerechtfertigt, die folgenden, besonderen Feststellungen über die relativen Bedeutungsunterschiede zu treffen, die den Mars so klar von den schöpferischen (d. h. noetischen) Fähigkeiten der menschlichen Gattung zu unterscheiden scheinen: Das heißt die besondere Art des menschlichen Geistes im Gegensatz zu der reduktionistischen Konditionierung, die ihm dies insbesondere durch die derzeitige Ausrichtung in der sogenannten „Bildung” verweigert, wofür Leute wie Bertrand Russell und seine Nachläufer stehen. Was wir statt dessen brauchen, ist der wirksame Zugang zu Fähigkeiten, die sich besonders in wirklicher menschlicher Kreativität ausdrücken, ob man diese nur vorübergehend, dauerhaft oder beides definiert.

Damit ist der Gegenstand, der zu definieren ist, umschrieben. Mit der bisherigen Argumentation soll jedoch lediglich der Weg zu einer Übersicht der nötigen weiteren Feinheiten bereitet werden. Die wesentlichen Argumente sollen jetzt im weiteren folgen.

Ein Forscher der Sandia Labs arbeitet am Kühlungssystem für den Internationalen Kernfusionsreaktor ITER, der derzeit in Frankreich entsteht. Mit der Kernfusion würde die Menschheit bei ihrer Nutzung des „Feuers“ die bis jetzt höchste Energieflußdichte erreichen – nach der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und der Kernspaltung.

II. Der menschliche Geist

Der Unterschied zwischen dem Menschen und allen anderen derzeit bekannten Lebewesen liegt grundsätzlich in einem Verhalten, das auf ein willentliches Potential abzielt, spezifische, ontologisch gerichtete Aufwärtsentwicklungen zu bewirken, wie sie in den der Menschheit insgesamt eigenen Fähigkeiten zum Ausdruck kommen. Ich verstehe darunter das Lebensprinzip allgemein, aber vor allen Dingen das Leben jedes einzelnen Menschen. Damit ist der entscheidende Umstand für die weitere Erörterung in diesem Bericht umrissen.

Keine andere Art, die uns derzeit bekannt wäre, ist in der Lage, diese besondere willentliche schöpferische Fähigkeit zu replizieren. In dieser Qualität schöpferischer Prozesse im Kopf eines lebenden Menschen muß man das Prinzip erkennen, das im lebenden Menschen die entscheidende Funktion seines gesunden Geisteszustand definiert.

In dieser Hinsicht ist die menschliche Gattung einzigartig, soweit wir das Leben auf der Erde oder beispielsweise des Mars heute kennen. Das „Menschliche“ fehlt bei den Tieren. Unser Wissen hierüber basiert ganz entscheidend auf dem bewußten Einsatz des Feuers, wenn man unter Verwendung von „Feuer“ versteht, den realen Fortschritt der menschlichen Gattung zu fördern. Alle anderen Lebensformen sind nicht fähig, aus freiem Willen Feuer effektiv zu nutzen, entsprechend dem, was es für den menschlichen Lebensverlauf bedeutet. Der Fortschritt der menschlichen Gattung auf diesem Planeten beruht darauf, die relative Energieflußdichte der Kraftquellen, wie sie in entsprechenden menschlichen Gesellschaften eingesetzt werden, ständig zu erhöhen. Gesellschaften von Menschen, die sich nicht an dieses Gebot halten, sind von Auslöschung bedroht, so als wenn sie nur eine andere Tierart wären. Dieses absehbare Schicksal droht menschlichen Kulturen, wenn sie sich auf sogenannte „Umweltkulte“ einlassen.

Diese mörderischen Kulte, die die gesamte Bandbreite vom Kannibalismus bis zum „Nullwachstum“ einnehmen, sind als Phänomen menschlichen Daseins ein mächtiges Unterdrückungsinstrument, dessen sich die sogenannte oligarchische Klasse schon immer bedient hat, wobei diese Klasse derzeit durch die diebischen Elstern der Wall Street und deren oligarchischen Ebenbilder im Britischen Empire und anderen Kreisen vertreten wird. Der völkermörderische Kurs dieser Kreise kommt ganz offen im Vorgehen u. a. gegen die amerikanische und europäische Bevölkerung zum Ausdruck. Das eben Gesagte ist wahr; aber diese Wahrheit erfordert tiefere Einsichten, wenn wir der drohenden Gefahr einer allgemeinen Auslöschung der menschlichen Gattung entgehen wollen, einer Gefahr, die daran deutlich wird, wenn man reduktionistische Praktiken wie diese weiter extrapoliert. Die Abschlachtung und faktische Auslöschung der Bevölkerung Trojas eines schrecklichen Morgens ist nur ein Beispiel in der langen Kette von Ungeheuerlichkeiten der oligarchischen Klasse, wie sie ganz ähnlich auch in der Geschichte des Römischen Reichs sowie bei dem bestialischen „britischen“ Massenmord an der Bevölkerung Indiens und entsprechenden weiteren Vorfällen aufgetreten sind. Was ich eben dargestellt habe, sind Tatsachen.

Aber dies ist nur der Anfang der Erkenntnisse, die diese Tatsachen erfordern.

Warum gibt es den Menschen überhaupt?

Untersucht man die Erdgeschichte der letzten Millionen Jahre, seit es die menschliche Gattung auf der Erde gibt, stellt sich die Frage, warum der Mensch im Vergleich zu anderen bekannten Lebensformen auf der Erde so außerordentlich wichtig ist. Die gängigen Erklärungsversuche von Fachleuten und auch anderen sind jedoch leider eine Quelle großer Ahnungslosigkeit, mit der man dieses scheinbare Mysterium zu deuten versucht. Aus dieser Ahnungslosigkeit ergibt sich die verbreitete Unfähigkeit, das eigentlich Naheliegende zu erkennen: Die besondere Grundlage für den Fortschritt der menschlichen Gattung unter allen anderen bekannten Gattungen.

Um die richtige Antwort darauf zu finden, muß man sein Augenmerk auf die planvolle Erhöhung der Energieflußdichte richten, die das besondere Charakteristikum unserer Gattung ist. Der einzige natürliche Feind des Menschen steckt im Menschen selbst in Form

der fortgesetzten Duldung überlieferter oligarchischer Gesellschaftsformen. Diese oligarchische „Gattung“ ist der einzige Aspekt der menschlichen Gattung, die grundsätzlich biologisch und anderweitig ungeeignet ist, weiter als Ausdruck ihrer Gattung fortzubestehen.

Vor allem sollte man dabei den Umgang des Menschen mit dem „Feuer“ beachten – sowohl dem richtigen Feuer wie auch den Umgang mit den vom Menschen beherrschten steigenden Energieflußdichten, die von jeder menschlichen Gesellschaft, die als zulässige Gesellschaftsform existenzfähig ist, entwickelt und aggressiv umgesetzt werden müssen. Ein Beispiel: Jede Gesellschaft, die sich als sogenannte „grüne Gesellschaft” versteht, ist eine Bedrohung, die sich als Verbrechenswelle gegen einige oder sogar die meisten früheren Gesellschaftskulturen äußert. Diese Plage reicht von einfachen Kannibalen bis zu den bösartigen Räubern der Wall Street in Nordamerika.

Was ist aber die reale Alternative zur fortgesetzten Herrschaft solcher Ungeheuer?

Jenseits der Bestialität brennt das Geistesfeuer!

Der Mensch hat sich immer als Mensch zu erkennen gegeben, wenn er sich der Weiterentwicklung des Prinzips „Feuer“ verschrieben hat. Jeder Chemiker von tatsächlicher wissenschaftlicher Geltung könnte dies ohne weiteres begründen, wenn er wollte. Man untersuche nur die chemischen Prozesse, die mit steigenden Zuständen relativer Energieflußdichte vom einfachen Gebrauch des Feuers bis zur „Kernfusion” und möglichen „Materie-Antimaterie-Reaktionen“ einhergehen.

Der Entdeckungsakt, der zu einer tatsächlich schöpferischen Veränderung in den bekannten, unbekannten bzw. wißbaren Naturprinzipien führt, ist damit ein ontologisch bestimmender Vorgang. Das hat insofern eine besondere Bedeutung, als wir dabei jene spezifischen Ereignisse betrachten, die dem eigentlichen Menschsein entsprechen.

Vor allem muß dabei die ganz besondere Qualität echter menschlicher Kreativität und zwar ausschließlich als physikalisches Prinzip beachtet werden. Der Hauptnachweis dafür, was als ein im Universum wahrgenommenes physikalisches Prinzip gelten kann, beruht auf der strengen Unterscheidung zwischen einem bloßen Phänomen und der praktisch universellen Wirksamkeit eines experimentell bezeichneten physikalischen Wirkprinzips. Die grundlegenden physikalischen Entdeckungen von Max Planck und Albert Einstein sind wohl die besten Beispiele, um dies zu veranschaulichen. Im Gegensatz dazu stehen Bertrand Russell und seine Anhänger insbesondere seit den 1920er Jahren für all jene reduktionistischen Betrügereien, die im Namen einer übelst mißbrauchten Wissenschaft begangen wurden. Alle Befürworter der sogenannten „grünen Glaubenslehre“ begehen nicht nur offenen Betrug an der Wissenschaft, sondern befürworten im Grunde Massenmord bzw. tragen unmittelbar zum verbreiteten Völkermord bei.

Soweit uns heute bekannt ist, hat keine andere Gattung außer der menschlichen die Fähigkeit entwickelt, solch ausdrückliches Wissen und verwandte innere Anlagen hervorzubringen. Unser gesamtes bisheriges Wissen besagt tatsächlich, daß es diese Funktion in dieser spezifischen Form gibt und daß nur unsere Gattung Zugang zu dem so unter Beweis gestellten Prinzip hat.

Um das gleiche noch einmal anders auszudrücken: Gegenteilige, vor allem rein deduktive Auffassungen sind generell fehlerhaft. Dagegen weisen grundlegende physikalische Entdeckungen wie die von Max Planck und Albert Einstein in die richtige Richtung. Oder man kann auch auf die Frühzeit der modernen Wissenschaft, auf die Entdeckungen des Nikolaus von Kues in seiner Schrift Die Belehrte Unwissenheit und die wissenschaftliche Revolution von dessen Anhänger Johannes Kepler zurückgreifen, der die Methode der stellvertretenden Hypothese einführte. Aus diesen Quellen läßt sich insbesondere das der neuzeitlichen Naturwissenschaft zugrundeliegende Prinzip ableiten, das noch relativ frei von dem gewöhnlichen Unsinn ist, welcher in jüngerer Zeit in die Wissenschaft Einzug gehalten hat.

Das Prinzip, auf das ich hier hinweise, hat etwas zu tun mit bewußt aufwärts gerichteten, ontologisch und willentlich noetischen Prozessen, unter denen revolutionärer Fortschritt entsteht, der sich als höhere Einsicht in universelle Prinzipien – als bewußte, ontologisch revolutionäre Erweiterung physikalischer Erkenntnisse in der menschlichen Gattung – ausdrückt. Demgegenüber kommt es zu einem Niedergang im Zustand der Menschheit, wenn ontologisch einzigartige Erkenntnissprünge wie die von Nikolaus von Kues und Kepler oder von Planck und Einstein oder ähnliche Entwicklungen ausbleiben.

Solche Aufwärtsentwicklungen gingen stets mit einem realen kulturellen Aufschwung in der Gesellschaft einher, der sich gewöhnlich am besten in revolutionären Veränderungen von physischen Prinzipien messen läßt.

Bertrand Russell, den LaRouche einmal als bösartigsten Menschen des 20. Jahrhunderts bezeichnet hat, und seine heutigen Anhänger auf einer Anti-Kernkraft-Demo in Berlin 2010.

Einige wichtige Überlegungen

Die Vereinigten Staaten haben beispielsweise seit der Ermordung von Präsident John F. Kennedy einen ständigen sozialen und wirtschaftlichen Abstieg durchgemacht. Dieser soziale und wirtschaftliche Abwärtstrend war als sich beschleunigender, überaus erschreckender Abbau bereits seit dem großen „Wall-Street-Crash“ vom Sommer 1971 im Gang, woraus dann nach weiteren amerikanischen Präsidentschaftswahlen und dem Aufstieg eines weiteren Abkömmlings der Familie Prescott Bushs ein stetiger Zusammenbruchsprozeß wurde – jenes Prescott Bush, der damals selbst und im Namen der Wall Street und Londons die Gelder für den Aufstieg Adolf Hitlers in Deutschland und anderen Ländern aufbrachte.

Aufwärtsentwicklungen in der heutigen Gesellschaft waren, wenn sie tatsächlich eintraten, die Folge sozialer und wirtschaftlicher Revolutionen wie beispielsweise der Errungenschaften der Massachusetts Bay Colony, bevor diese vom bösartigen holländischen und britischen Imperium zunichte gemacht wurden.

Der anschließenden Gründung der Vereinigten Staaten folgte dann ein beständiger Kriegszustand zwischen amerikanischen Patrioten und illoyalen, anglophilen („Wall Street“)-Verrätern, die in den Vereinigten Staaten in Machtpositionen aufgestiegen waren.

Die Ursache für den Niedergang, den die Vereinigten Staaten erlitten haben, hatte sich als Trend bereits unter der nominellen Führung von Präsident Harry S Truman sowie verstärkt nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy und seines Bruders Robert durchgesetzt, was sich bezeichnenderweise in der verbreiteten moralischen und intellektuellen Degeneration ganzer Länder und Völker ausdrückte, so wie es bereits im Römischen Reich und dem späteren holländisch-britischen Imperialismus vom 17. bis ins jetzige Jahrhundert der Fall gewesen ist.

III. Das Prinzip Mensch

Alles, was ich im bisherigen Verlauf dieses Berichts beleuchtet habe, beruht darauf, daß ich mich an ein einziges großes noetisches Prinzip halte. Dieses Prinzip ist ganz offenbar eine Besonderheit unserer menschlichen Gattung, und an diesem spezifischen Grundsatz hängt die Argumentation der gesamten bisherigen Darstellung.

Folglich müssen wir das wichtigste Prinzip hier in der Unterscheidung zwischen rein tierischen Lebensformen und den besonderen Eigenschaften der menschlichen Persönlichkeit lokalisieren: Dieses noetische Prinzip muß für uns spezifisch sein und läßt sich sachgerecht nur als Ausdruck der menschlichen Gattung darstellen, und zwar nur in der genauen Weise und Form, wie ich sie angegeben habe; keine Interpretation bloßer Beschreibungen wäre dazu dienlich.

Man muß dieses Prinzip genau so verstehen, wie ich es dargestellt habe, ansonsten mangelt es einem noch an unerläßlichem Wissen hierüber. Tatsächlich scheint den meisten die entsprechende wirkliche Kompetenz zu fehlen, die zum Begreifen dieses Prinzips erforderlich ist. Praktisch gesehen liegt das Problem, um es erneut zu benennen, in dem begrifflichen Ausdruck von „Feuer“, dessen Beherrschung nach bisheriger Erkenntnis nur unserer menschlichen Gattung eigen ist. Es läßt sich kompetent nicht durch Beschreibung erzeugen, sondern läßt sich nur entdecken – wie die Erschaffung eines Menschenkindes.

An den Fakten, auf die ich hier verweise, ist besonders interessant, daß sie etwas damit zu tun haben, wie William Shakespeare zum Beispiel in König Heinrich V. den Chor einsetzt. Wie ich in früheren Schriften betont habe, war der Versuch, echte klassische Ansätze auf wissenschaftliche Prinzipien zu reduzieren, stets eine der größten inhaltlichen Herausforderungen; oder besser gesagt, „eine Falle für den unwissenden Gläubigen“. Die Ursache dieser Schwierigkeit liegt nicht in dem Gegenstand selbst, sondern in einer verbreiteten, im Grunde fanatischen allgemeinen Unwissenheit – besonders der hartnäckigen, häufig antiwissenschaftlichen Unwissenheit hinter dem sogenannten „Common Sense“, wie er von jenen Leuten beschrieben wird, die immer „allzu praktisch” sind, seien es Republikaner oder Demokraten, die es vermeiden, auf der Autobahn zu fahren, weil sie ständig damit beschäftigt sind, lieber im Straßengraben zu landen.

Ich leugne nicht, daß vieles von dem, was im mißbrauchten Namen der „Wissenschaft“ vorgebracht wird, achtlos zusammengewürfeltes „Zeugs“ ist. Dieses Problem hat sich massiv verstärkt, weil es immer mehr an der richtigen Grundlage einer entsprechend kompetenten naturwissenschaftlichen Praxis mangelt – ein Rückgang wissenschaftlicher Bildung, der in der Gesellschaft als beschleunigter Trend seit den Morden an Präsident John F. Kennedy und seinem Bruder Robert eingesetzt hat. Dies zeigt sich im scharfen Rückgang eines kompetenten Wissenschaftsbetriebs seit der gewaltigen Krise, die wir zwischen Sommer und Jahresende 1971 erlebt haben. Wenn ich diese Umstände so genau darstelle, möchte ich besonders den intellektuellen Niedergang in der amerikanischen Bevölkerung und die vergleichbare rapide Dekadenz in der europäischen Kultur betonen, den die angloholländische Tyrannei durch ihre wirtschaftliche Zerstörungswut und den Absturz in den tödlichen „grünen“ Kult bewirkt hat.

Die Königin von England hat sich beispielsweise (politisch und moralisch) durch ihr angestrebtes und auch unverblümt erklärtes Ziel eines Massenmords bloßgestellt, indem sie und ihre holländischen Gehilfen eine Verwüstung anrichten, die explizit auf Völkermord hinausläuft, so wie sie es schon seit langem praktizieren. Aus diesem Grund verweise ich wiederholt auf ihre erklärte Absicht, die Erdbevölkerung rasch, ggf. sogar unvermittelt von heute geschätzten 7 Mrd. auf 1 Mrd. oder weniger Menschen zu reduzieren. Vom noch amtierenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama sind die gleichen völkermörderischen Töne zu hören, wie sie unter angloholländischer Führung auch in West- und Mitteleuropa gängig sind und sich auch in den Vereinigten Staaten unter dem Einfluß von Präsident Barack Obama verbreiten, der das Land mit seinen jüngsten politischen Maßnahmen in die Tiefen des Völkermords hineinführt. Das sind die offensichtlichen Mißstände, mit denen wir es in den transatlantischen Regionen zu tun haben. Wo solche tatsächlich mörderischen Zustände herrschen, gibt es kein Recht mehr, und selbst der Name „Gesetz“ wird dadurch zum Gespött.

Was wirklich praktisch ist

Selbst die besten und von durchaus gebildeten Autoren verfaßten Bücher über Grammatik kranken an dem gemeinsamen Fehler, daß sie auf bloßen Beschreibungen bzw. modifizierten Beziehungen von Beschreibungen festgeschriebener „Grammatikgesetze“ fußen, anstatt sich an echten physischen Prinzipien menschlichen Lebens zu orientieren. Ein geeignetes physisches Prinzip als solches ist erforderlich, keine Ableitungen um der Ableitung willen. Nur echte noetische Kreationen sind für diesen Zweck statthaft. Jetzt ist es Zeit, die Frage zukünftigen menschlichen Lebens auf dem Mars aufzugreifen.

Unterstellen wir deshalb einmal, daß eine langfristige Besiedelung des Mars durch menschliche Kolonisten – im Unterschied zu kurzen „Besuchen“ – auf absehbare Zeit eher zweifelhaft ist. Es gibt unterschiedliche Auffassungen über die Möglichkeit, menschliches Leben auf dem Mars anzusiedeln. Warum um alles auf der Erde sollte sich ein zukünftiger Siedler wünschen wollen, sich gänzlich auf dem Mars niederzulassen? Seit der erfolgreichen Landung von Curiosity gab es eher die Aussicht, hochentwickelte Roboter mit weitgehend dauerhaften Funktionen auf dem Mars zu stationieren; der erste Schritt in diese Richtung ist mit der Landung eines fähigen Roboterarbeitspferdes namens Curiosity bereits getan worden.

Von der Erde aus gesehen wäre es höchst wünschenswert, daß mehr in diese Richtung geschehe.

Lassen Sie mich direkt zum Kern der Sache kommen. Die eigentliche Frage, die sich hier stellt, ist der prinzipielle Unterschied zwischen einem Roboter und einem Menschen, und Roboter können potentiell mit so eindrucksvollen Funktionen gebaut werden, daß sie eine immer wertvollere Rolle spielen werden, wenn wir den Mars erschließen wollen, ohne daß ein einziger Mensch ständig auf diesem Planeten wohnen müßte. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Roboter und dem menschlichen Geist ist genau das. Es besteht kein Bedarf für einen „Buck Rogers“ oder „Jules Verne“.

Die Erschließung von Himmelskörpern im sonnennahen Weltraum hat den Zweck, als erstes die entsprechenden Planeten im Sonnensystem zu untersuchen und von der Erde entsandte Systeme im menschlichen Interesse tätig werden zu lassen. Ausdruck davon wäre der Einsatz hochentwickelter Roboter als Mittel, um dem Menschen von der Erde aus umfangreiche Kontrolle über eine Vielzahl von Weltraumphänomenen zu ermöglichen, wobei auch der Mond eine wichtige Rolle spielen dürfte.

Die Besiedlung des Mars ist eine eher zweifelhafte Perspektive in absehbarer Zukunft, wie LaRouche schreibt, dennoch wird eine Reise zum Mars – selbst nur mit einem One-Way-Ticket – von einigen privaten Fernsehshow-Machern angepriesen (siehe zwei Beispiele aus Welt und n-tv). Viel besser wäre es, hochentwickelte Roboter auf dem Mars zu stationieren: „Der erste Schritt in diese Richtung ist mit der Landung eines fähigen Roboterarbeitspferdes namens Curiosity bereits getan worden. Von der Erde aus gesehen wäre es höchst wünschenswert, daß mehr in diese Richtung geschehe.“

Das größte praktische Hindernis für Vorhaben wie diese liegt in der Beschränktheit vieler Länder, deren inkompetentes Verhalten sich dadurch ausdrückt, daß sie die vordringliche Entwicklung von Kernfusionssystemen verzögern, die wir hier auf der Erde und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft brauchen. Das heißt, bevor es möglich sein wird, entsprechende Systeme auf Zielorten wie dem Mars zu errichten, dürften geschätzte acht bis zu einem Dutzend Jahre erforderlich sein, um im gesamten transpazifischen Bereich vom Mississippi bis zur Arktis, um den gesamten Pazifik herum und bis tief ins asiatische Hinterland und seine Küstenregionen wichtige Kernfusionseinrichtungen zu installieren.

IV. Das noetische Prinzip

Aus der Erfahrung kann man manchmal vieles lernen, doch nach meiner Erfahrung ist dies in der transatlantischen Region während der letzten Generationen relativ selten geworden. Bedauerlicherweise sind hier viele – und das mit großem Nachdruck – der törichten Meinung, der Mensch könne nicht im Voraus die Zukunft wissen. Fast keiner dieser Leute erkennt, daß diese Ansicht nicht der Wahrheit entspricht; sie erscheint ihnen als Zustand einer vermeintlich „ehrlichen“ Meinung. Sie kommt jedoch fast nie der „Wahrheit“ nahe. Jeder wirklich fähige Wissenschaftler weiß es besser; doch leider werden solche aufrichtigen Wissenschaftler immer seltener.

Ich habe es gar nicht so selten sozusagen zu meiner Hauptprofession gemacht, erfolgreiche Prognosen abzugeben, und das häufig „in aller Öffentlichkeit“. Meine erfolgreichen Wirtschaftsprognosen datieren in steigender Häufigkeit von Mitte bis Ende der 1950er und 1960er Jahre bis in die heutige Zeit.

Mein zu recht wachsendes Vertrauen in die Erfolge meiner Prognosepraktiken hat seinen Ursprung in der Zeit meiner Schulausbildung und später, als ich mich wiederholt gegen vorgefertigte „Antworten“ im schulischen und verwandten Umfeld wehrte. Ich meine damit all das, was gemeinhin als Grundlage für die Verwendung solcher im Grunde schon vorher festgelegter Antworten gilt. Ein typisches Beispiel hierfür wäre, sich Managementformen zu fügen, die schon fast „offiziell“ auf praktisch feststehenden Antworten basieren. Darunter verstehe ich auch vorgeschriebene Fragen, die in „Lernprogramme“ oder vergleichbare obligatorische Verhaltensmodifikationsprogramme eingebaut werden, welche dann Schülern oder Studenten in Gestalt vorgeschriebener akademischer Regeln eingetrichtert werden. Damit werden Befehlsempfänger der einen oder anderen Art erzeugt, was das eigentlich vorherrschende Laster ist.

Eine derartige „Konditionierung“ von Schülern und anderen hat einen zersetzenden Effekt auf die potentiellen Fähigkeiten zur Erkenntnis der Wahrheit in einer Gesellschaft. Ich habe es in meinem öffentlichen Leben und bei anderen Gelegenheiten immer als meinen größten Vorteil empfunden, daß ich mich stets mehr oder weniger stark dagegen verwahrt habe, solchen öffentlichen Nachahmerritualen zu folgen. Der Vorteil, den ich aus der Freiheit zog, die ich mir oft genommen habe, ist die Folge meines gewachsenen Bewußtseins, welche Folgen es hat, wenn ein Schüler oder Student nur im Grunde sklavisch danach strebt, immer die wahrscheinlich „richtige Antwort“ zu finden. Ich hatte deshalb oftmals das Privileg, die Wahrheit ganz deutlich zu sehen, während alle, die sich an den „akzeptierten” akademischen Antworten orientierten, am Ende in ihren „offiziellen“ Ansichten gründlich und durchgehend falsch lagen. Das ist bis heute relativ häufig der Fall gewesen.

In meiner beruflichen Praxis der Wirtschaftsvorhersage ist meine bekannte öffentliche Debatte mit dem britischen Ökonomen Abba Lerner am Queens Collage am 2. Dezember 19715 und andere Beispiele in den Jahren danach besonders erwähnenswert.

Die peinliche Verlegenheit von Prof. Abba Lerner bei dieser Gelegenheit erregte damals großes Aufsehen; aber es zeigte sich, daß die tieferen Implikationen meiner eigenen erfolgreichen Prognosen im Laufe der Zeit (absichtlich) in Vergessenheit geraten sind. Die meisten meiner Widersacher in jener Debatte von 1971 sind entweder verstorben oder sind in den anschließenden Jahrzehnten nicht weiter beachtet worden; die Ignoranz und Inkompetenz unter den Ökonomen und anderen ist heute noch weitaus schlimmer als damals, und das auf beiden Seiten des Atlantiks.

Keine Frage des IQ

Das Thema, das ich für die Zwecke dieses Berichts in den Blick gerückt habe, hat etwas mit dem bekannten Begriff des „Intelligenzquotienten“ (IQ) zu tun; aber der „IQ“ als lineares Maß und die tatsächliche Intelligenz eines Menschen sind nicht die gleiche Sache. Diese Unterscheidung ist für die Themen, die ich in der Einleitung und den anschließenden Kapiteln dieses Berichts vorgestellt habe, von entscheidender Bedeutung.

Fragebögen für einen Intelligenztest, allerdings sind der „IQ“ als lineares Maß und die tatsächliche Intelligenz
eines Menschen nicht die gleiche Sache,

Unbestreitbare Tatsache ist, daß sich das Intelligenzniveau der amerikanischen Bevölkerung eindeutig nach unten bewegt hat, wobei das Absinken des Intelligenzniveaus inzwischen katastrophale Ausmaße angenommen hat. Es ist in jeder Generation seit der Ermordung von Präsident John F. Kennedy und seines Bruders Robert schlechter geworden. Allerdings zeigt der Trend seit dem politischen Aufstieg der Nachfahren Prescott Bushs, der bei Hitlers Machtaufstieg in Deutschland eine führende Rolle gespielt hat, im ganzen Land eine sich beschleunigende moralische und intellektuelle Abwärtsentwicklung, wobei sich die angloholländische Verkommenheit auch in Europa weiter ausbreitet. Diesem unbestreitbaren Umstand muß man ins Auge sehen; doch an dieser Stelle sollten wir lieber einer fruchtbareren, tiefergehenden Frage nachgehen.

Das Kreativitätsprinzip

Um eine Äußerung zu dem Thema zu wiederholen, auf das ich schon früher eingegangen bin: Das einzigartige Merkmal des Menschen liegt darin, daß die menschliche Gattung eine besondere Beziehung zu dem „Prinzip Feuer“ hat. Nicht nur, daß die menschliche Gattung als einzige das Feuer willentlich nutzt, auch der Umstand, daß der Mensch Entwicklungsfortschritte macht, unterscheidet ihn von den Tieren. Das erfolgreiche Bestehen der Menschheit ist danach vom ständigen Anstieg der Energieflußdichte abhängig, was das weitere Überleben unserer Gattung verlangt. Wir stehen derzeit kurz davor, das Energieflußdichteprinzip der Kernfusion zu beherrschen, jenen Standard, von dessen Erreichen der zukünftige Erfolg der Menschheit abhängt. Seit Beginn des Indochinakriegs, der durch die Ermordung von Präsident John F. Kennedy (und anschließend seines Bruders Robert) in Gang gesetzt wurde, haben sich die Vereinigten Staaten durch diesen langen Krieg in Indochina und den damit eng zusammenhängenden angloholländischen Verrücktheiten zur Zerstörung der Zivilisation im Zuge des sogenannten „grünen“ Massenwahns selbst ruiniert. Dieser heutige Massenwahn (sowie der an der eigenen Bevölkerung verübte Völkermord) hat uns an den Rand der drohenden Auslöschung der Menschheit insgesamt gebracht.

Dieser Irrsinn, der der mörderischen holländischen und britischen Imperialpolitik folgt, hat die Menschheit an die bedrohliche, thermonukleare Schwelle einer plötzlichen Vernichtung unserer gesamten Gattung gebracht. Das ist jedoch nur die unmittelbare Herausforderung; es gibt nämlich inzwischen eine notwendige und wunderbare Alternative zu der augenblicklich drohenden Tragödie für die gesamte Menschheit.

Es besteht kein Zweifel daran, daß das angloholländische Grauen, das die Existenz der Menschheit überhaupt in Frage stellt – wie schon einmal im Völkermord an dem antiken Troja geschehen –, im Interesse der Weiterexistenz der Menschheit auf diesem Planeten nachdrücklich und dauerhaft „abgestellt“ werden muß. Es ist vordringlich, daß die mit dem angloholländischen Imperialismus einhergehende Völkermordpolitik sofort und endgültig „abgestellt“ werden muß. Wir stehen derzeit an der Schwelle zu einem drohenden Untergang der menschlichen Gattung. Die Zusammendrängung widerstreitender Militärkräfte mit thermonuklearem Potential von Rußland bis zum Pazifik und darüber hinaus verlangt den Abbruch einer Politik, welche hinter dem von anglosaudischen Interessen lancierten „9/11“ stand – in jenem Jahr 2001, als Präsident George W. Bush jr. ins Amt eingeführt wurde. Die Kriegstrommeln eines globalen Kernwaffenkriegs werden schon gerührt, wobei das saudische Königreich der gefährlichste Faktor hinter der angloholländischen Drohkulisse ist.

Wie ernsthaft die genannte Bedrohung auch sein mag, die vordringlichste Frage ist indes nicht die Verhinderung eines solchen Kriegs und ähnlichem. Die längerfristig entscheidende Überlegung besteht darin, nationale Kräfte innerhalb Eurasiens östlich von Rußland und bis tief in die Pazifikregion zusammenzuziehen. Das sind Abwehrkräfte, die eine Barriere gegen das angloholländische Böse darstellen, aber auch die Möglichkeit eröffnen, die drohende Auslöschung der menschlichen Gattung durch die angloholländischen Interessen zu blockieren, sofern diese nicht zur Vernunft gebracht werden können. Für uns bedeutet diese Gefahr auch die Gefahr der Auslöschung der Vereinigten Staaten.

V. Die uns offenstehende Zukunft

Das vorige Kapitel hat unsere Aufmerksamkeit zu der Aufgabe zurückgelenkt, die ich bereits in den Kapiteln zuvor angesprochen hatte. Und zwar müssen wir uns mit dem Umstand befassen, daß die sogenannte menschliche Sinneswahrnehmung die Erde aus Sicht des Sonnensystems nicht getreu darstellt. Das beeinträchtigt im Grunde kaum den tatsächlichen Nutzen der Sinneswahrnehmung für das normale Erleben; es beeinträchtigt allerdings die Wahrheit als kaum enthüllter Wahrheit beträchtlich, wenn man Wahrheit als bares Erleben der Erde definiert oder wie ein Tier mit seinen Sinneswahrnehmungsfunktionen die Planeten und Asteroiden und das Sonnensystem selbst erlebt. Dabei stellt sich das besondere Problem, daß wir irdischen Menschen so „gemacht“ sind, daß wir selbst den Bauvorschriften tierischer und ähnlicher biologischer Sinneswahrnehmungen entsprechen.

Aufgrund einer breiteren Sicht physischer Wahrnehmungen verfügen wir über Alternativen zu bloßen tierischen Sinneswahrnehmungen, wie beispielsweise an vorderster Stelle die bekannten Entdeckungen Max Plancks und Albert Einsteins. Jedoch müssen die Überlegungen über das tatsächliche (immer unvollständige) Wissen des Menschen über das wahre Universum zu der Annahme führen, daß es immer tiefere Erkenntnisse über das Universum geben muß – wie bei einer endlos unergründlichen Suche nach Erkenntnissen über das Universum, ganz gleich, ob „unten“ oder „oben“.

Kombiniert man meinen Nachdruck auf die Sichtweisen von Nikolaus von Kues und Johannes Kepler mit einer Untersuchung der zugrundeliegenden Lebensprinzipien schlechthin, ergeben sich immer

tiefere Fähigkeiten zur Erkenntnis der Geheimnisse und Beweggründe menschlicher Sozialprozesse und ein gleichzeitiger Kampf gegen das Wunschdenken einfältiger Beobachter des täglichen Lebens, so wie Nikolaus von Kues und Johannes Kepler das Streben nach neuen universellen Erkenntniswegen in einer wahrhaft universellen Wissenschaft verkörpern, welche sich jenseits der morastigen Erfahrungen des rein praktischen Menschen finden. Der Mensch muß das Joch der Sinnesgewißheit abwerfen und dem Morast bloßer Sinneswahrnehmung zu entkommen lernen, um statt dessen die funktionellen Realitäten unserer Vorstöße ins Universum primär als ein solches Universum ausfindig zu machen, wie es Cusanus und Kepler zu ihrer Zeit verstanden haben. Wir haben ein Universum, das dazu gebracht werden muß, sich als das unsrige zu qualifizieren.

Dabei gibt es einen besonderen Umstand zu beachten: Die zugrundeliegende Rolle wahrer klassischer Kunst, ihrer Geheimnisse und Darbietung – Geheimnisse, die die wahre klassische Komposition von Musik, Drama, Malerei und Skulptur als Medium von Feinheiten erfordern, frei von allem, was als immanenter Takt des inneren Zustands jener versteckten Trunkenheit gilt, die man als bloße Unterhaltung bezeichnet. Hierfür müssen die klassische Kunst und ihre Darbietung unsere Seele wie in ein größeres Universum tragen – jenseits jedes normalen Begreifens des Universums, das wir als die höhere Realität erleben müssen, die unsere innerste Erfahrung einer echten klassischen Intention umfängt, ein wirkliches Begreifen der Unsterblichkeit.

Fußnote(n)
  1. Lyndon LaRouche, „Was ist ein echtes Genie? Nikolaus von Kues, Kepler und Shakespeare“, in Neue Solidarität, Nr. 28 vom 10. Juli 2013 und Nr. 29 vom 17. Juli 2013.[]
  2. Realität und Sinneswahrnehmung müssen als gegensätzlich erkannt werden; die Sinneswahrnehmung ist eine Art Schatten, nicht die tatsächliche Realität der Erfahrung.[]
  3. Was ist beispielsweise der tatsächliche Ursprung des Lebens, im Gegensatz zu dem törichten britischen Mythos, der sich zu Sowjetzeiten in der radikal-spekulativen Hypothese von Alexander Oparin, Haldane und Fensenkow wiederfand?[]
  4. Und damit „reduktionistisch“.[]
  5. Meine vermeintlichen Rivalen verwendeten für ihre Vorhersagen statistische Trendanalysen, die aus prinzipiellen Gründen unfehlbar versagen mußten, genauso wie ich es vorausgesagt habe. Das Vertrauen auf „statistische Trends“ ist die Hauptursache für die schwachen Leistungen der meisten „Marktanalysten“.[]

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