Die richtige Energiewende: Kernfusion!

Der Weltklimarat behauptet, das Weltklima ändere sich überwiegend deshalb, weil fossiles Material verbrannt werde, und erwirkte internationale Abkommen zur Verbrennungsver­meidung. Nach dem Unfall von Fukushima beschließt Deutschland seine sicheren Kernkraftwerke vorzeitig bis Ende 2020 stillzulegen. „Greta“ bringt Deutschland in einer Klimapanikaktion dazu, bis 2038 auch die Kohlekraftwerke stillzulegen. Eine technische Alternative, um die Stromversorgung zu sichern, existiert nicht. Und die sonst so sensiblen „Um­weltschützer“ schauen weg, wenn es um den klimatischen Einfluß der von ihnen vorangetriebe­nen „grünen“ Lösungen geht. Auch die Technik für das angestrebte alternative Stromnetz ist lückenhaft, denn die Stromspeicherung ist großtechnisch nicht erprobt und teuer. Dennoch erläßt die EU-Kommission eine Verordnung, worin festge­legt wird, welche Energiequellen künftig noch finanziert werden dürfen. Dabei hat derzeit niemand in Europa die Kernfusionsenergie im Blick, während ein regierungsgeförderter Technologiefonds in Nordamerika und zwei von Regierungen in Südostasien gestützte Technologiefonds bereits in eine Fusionsfirma investiert sind, die noch in dieser Dekade erste kommerzielle Fusionskraft­werke am Stromnetz haben wird. Dieser Beitrag versteht sich als Weckruf für die EU, sich für eine Fusionsinitiative einzusetzen.

Die EU folgt in der Klimapolitik dem Top-Scientologen Maurice Strong, der bereits in Rio 1992 die Deindustrialisierung als wünschenswert darstellte und das Intergo­vernmental Panel on Climate Change (IPCC) der UN angliederte, um nicht haftbar zu sein.1 Da bei der UNO jeder Staat mit nur einer Stimme vertreten sein darf, die besten Klimafachleute aber aus Staaten kommen, die die Satelliten-Technologie be­herrschen, wurden so die besten, weil kritischen Experten hinausgedrängt.

Das IPCC hat sich zum Ziel gesetzt, den Einfluß des Menschen auf das Klima nachzuweisen, wobei der Blick von vornherein auf das Kohlendioxid (CO2) als Kenngröße der Industrialisierung fiel. Vergessen waren die Vorhersagen einer neuen Eiszeit aus den 1970er Jahren. Mit völlig unrealistischen Modellsimulationen wurde versucht, die Klimakatastrophe zu begründen:

  • Bevor vor 2,5 Millionen Jahren der Zyklus von Eiszeiten einsetzte, lag die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei 500 ppm. Wenn die Vorhersage stimmen würde, daß „die Erde brennt“, wenn wir heute wieder 500 ppm er­reichen, wie hätten dann damals die Eiszeiten beginnen können?
  • Der Temperaturanstieg seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird willkürlich der Industrialisierung zugeschrieben. Logisch ist, daß es sich dabei um einen natürlichen Anstieg handelte, denn damals endete eine Kälteperiode. Was darüber hinaus der Mensch verursachte, ist unbekannt.
  • Alte Thermometerdaten wurden oft „korrigiert“, d. h. nach unten abgesenkt. Dadurch wurde ein stärkerer Temperaturanstieg vorgetäuscht.
  • Zu Beginn der 1990er Jahre wurde etwa die Hälfte der terrestrischen Tempe­raturmeßpunkte aus der Datenauswertung entfernt, was einen Temperatur­anstieg um 1 °C bewirkte.2
  • Michael C. Mann, der die Hockeyschläger-Kurve für den weltweiten Temperatur­verlauf konstruierte, wollte und konnte keine Daten dazu vorlegen. Dennoch wurde seine „Kurve“ als eine Grundlage für das Pariser Klimaabkommen akzeptiert.

Der emeritierte Atmosphären-Physiker Richard Lindzen vom MIT nennt in seinem Video-Beitrag „Climate Change: What Do Scientists Say?“3 drei Gruppen, die in der Klimadebatte eine Rolle spielen: Gruppe 1 sind die IPCC-Wissenschaftler, die glauben, daß primär CO2-Emissionen die globale Erwärmung verursachen. Gruppe 2 sind Wissenschaftler, die in der Regel als skep­tisch gelten, und Gruppe 3 sind Politiker, Medien- und Umweltgruppen sowie einige Persönlichkeiten, die sich dem IPCC anschließen. Besonders letztere Gruppe hat keine Sachargumente, sondern sagt, die Angelegenheit sei abgeschlossen, weil 97 % der Wissenschaftler dem zustimmen.

Man muß kein Klimawissenschaftler sein, um nachzuprüfen, ob es richtig ist, daß sich 97 % der Wissen­schaftler darin einig seien, daß es mit dem Klima kritisch wird, wenn wir weiter so viel fossile Brennstoffe verbrennen. In der berüchtigten Cook-Studie, die die Zahl 97 % in die Welt setzte, wurden gut zwei Drittel von rund 12.000 wissenschaftlichen Arbeiten nicht berücksichtigt (siehe Box). Viele Wissenschaftler wurden wegen früherer Arbeiten den 97 % zugerechnet, darunter auch Prof. William Happer. Die ebenfalls den 97 % zugerechneten Professoren Shaviv und Scafetta widersprachen vergeblich. Die 97 % sind also eine irreführende Trickserei, denn in weniger als 1 % der Arbeiten wird geäußert, der Mensch habe einen dominanten Einfluß. Der Autor und sein Netzwerk sind überzeugt, daß der Mensch zwar etwas Einfluß hat, doch dieser muß genau verstanden sein, um treffsichere politische Maßnahmen zu finden.


Die Behauptung, 97,1 % der Klimawissenschaftler sind sich einig, ist eine Trickserei.

Auswertung der Cook-Studie, die gut 12.000 Arbeiten in 2013 untersuchte:

  1. 0,54 % meinen, der Mensch habe > 50 % Einfluß;
  2. 7,72 % legten sich nicht fest, wie stark der Mensch das Klima beeinflußt;
  3. 24,36 % meinen, etwas Einfluß habe der Mensch schon;
  4. 66,73 % äußerten sich nicht zum Einfluß des Menschen;
  5. 0,45 % sprach sich gegen menschlichen Einfluß aus;
  6. 0,13 % sprach sich deutlich gegen menschlichen Einfluß aus;
  7. 0,08 % sprach sich gegen menschlichen Einfluß aus und ergänzte, dieser sei < 50 %.

Einen dominanten Einfluß auf das Klima haben Windparks zur Stromerzeugung, ge­folgt von Städten mit vielen Hochhäusern. Windfarmen zur dominanten Stromversorgung der USA bewirken dort 0,24 °C Erwärmung.4 Eine globale Studie des MIT5 erwartet 1 °C Er­wärmung bei 10 % Windenergie weltweit. Die Trockenheit in Oklahoma wird auf Windparks zu­rückgeführt. Die Bevölkerungsdichte in Deutsch­land ist etwa siebenmal so groß wie in den USA, so daß die ange­strebte Begrenzung des Temperaturanstiegs wegen der Windräder hier sehr früh über­schritten wird.


Die teuflischen Windräder

Die über das Land streifende Luft nimmt durch Konvektion Wärme an der Oberfläche auf. Windparks entziehen dem Luftstrom Energie, indem sie diesen verlangsamen. Dadurch erwärmt sich die Luft etwas stärker. Wärmere Luft nimmt mehr Feuchte auf. Die Luftfeuchte ist unbestritten ein Verstärker für den Treibhauseffekt.

Ein Windrad tötet 500 bis 1000 Fledermäuse und Vögel im Jahr (COP25 in Madrid). Der Infraschall von Windrädern wirkt häufig belastend auf die Gesundheit.


Für Wind- und Solarstrom werden viele kompakte Schaltanlagen benötigt, die mit dem Schutzgas Schwefelhexafluorid gefüllt sind, das den 23.500fachen Treib­hauseffekt von Kohlendioxid hat.6 Durch die Leckrate dieser Schaltanlagen entweicht dieses Gas, dessen Wirkung nach dem Modell des IPCC die von 1,5 Millionen Autos ist.

Die Professoren Henrik Svensmark, Nir Shaviv und Nicola Scafetta im Gespräch. Quelle: Robert Lechner-Schobel

Es gibt zu viele Ungereimtheiten in den Klimamodellen des IPCC, um die politisch gefolgerten Maßnahmen zu rechtfertigen. An die 900 Wissen­schaftler der Global Climate Intelligence Group unterzeichneten 2019 eine Erklärung, daß es gar keinen Klima­notstand gibt. Darunter sind Namen, die in der Cook-Studie den 97 % der Krisenbe­fürworter zugeordnet werden. Was will das IPCC mit solchen Wahrheitsverzer­rungen verbergen?

Informationsschriften zum Klima und gegen Klimapanik

Es gibt zahlreiche gut fundierte Schriften gegen jede Klimapanik und auch die Auffor­derung zur Mäßigung an Schüler. Es gibt gut zwei Dutzend Sachbücher, die sich kri­tisch mit der Klimapolitik auseinandersetzen. Die Politik ist gefordert, für eine sachliche Klärung und eine Weiterentwicklung zu stimmigen Klimamodellen zu sorgen.

Politische Klima-Abgründe

Am 28.11.2019 rief das Europäische Parlament im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid mit 429 gegen 225 Stimmen bei 19 Enthaltungen den Klimanotstand aus – das erste Mal seit der Aufklärung, daß eine demokratische Entscheidung die gebotene wissenschaftliche Klärung ersetzt?

Der „Klimanotstand“ wurde die Vorstufe zu weiteren Gesetzen: 1. „Europa soll in 30 Jahren klimaneutral werden“, was Dekarbonisierung der Industrie bis 2050 bedeutet, und 2. eine neue EU-Verordnung zur „Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen (COM 2018 353)“, die noch in 2020 verabschiedet wird.

Damit werden einerseits den Betrieben große Kosten aufgeladen und andererseits Investitionsentscheidungen an politische Umweltvorgaben gekoppelt, denen die wis­senschaftlich gesicherte Grundlage fehlt. Das Finanzsystem hat die politischen Vorga­ben einzuhalten durch das, was künftig finanziert werden darf. Warum ist das nötig, wenn die Umweltgesetze ohnehin gelten?

Weltweiter Energieverbrauch und der Sonderweg Deutschlands

Ein Blick in die Welt zeigt, daß 1,1 Milliarden Menschen keine Elektrizität haben und in Gebieten mit den höchsten Geburtenraten leben. Mit besseren Lebensbedingungen sinken die Geburtenraten wie auch die Kindersterblichkeit, was Elektrifizie­rung erfordert. Fossile Brennstoffe reichen zwar noch sehr lange, wobei Erdöl möglicherweise in diesem Jahrhundert knapp wird, Erdgas im späten 21. Jahrhundert und Kohle noch viel spä­ter. Zerstörung der Regenwälder verändert in den betroffenen Kontinenten die Feuchtig­keit dramatisch und es droht Trockenheit bis zum Entstehen von Wüsten. Diese Fakten sind unstrittig, doch gegensteuern ist politisch oft schwierig.

Die Welt muß also große Herausforderungen meistern, wobei es allerdings Kräfte gibt, die eine massive Reduzierung der Menschheit als beste Lösung fordern und behaupten, ein Milliarde Menschen sei die „Tragfähigkeit des Planeten“. Wer wie der Club of Rome ein solches Denken verbreitet, schafft künftigen Massenmördern eine Rechtfertigung.

Schaubild: Weltweiter Energieverbrauch7

Nach Darstellung der UN wurde in der Dekade bis Ende 2019 bereits die unvorstellbare Summe von 2500 Mrd. $ in Anlagen für Wind-, Sonnen- und erneuer­bare Energie investiert.8 Den Effekt davon zeigt der kleine Anstieg des gelben Keiles ganz unten im Schaubild, wozu noch etwas Biokraftstoff kommt, ein noch kleinerer im hellgrauen Bereich, der vor allem Brennholz in unterschiedlichen For­men darstellt. Was mit diesen 2500 Mrd. $ erreicht wurde, deckt etwa 1/7 des weltwei­ten Anstiegs des Energieverbrauchs der 2010er Dekade. Die von der EU geplanten 1000 Mrd. € sind eine Fortschreibung dieses Trends. Nötig wäre eine Energie­technologie, die den weltweiten Bedarf so kostengünstig abdeckt, daß Erdöl und Kohle irgendwann nicht mehr gebraucht werden.

Wind und Sonnenschein sind regional unterschiedlich verteilt, und deshalb schwankt auch deren Nutzen aus Installationen. Das Land mit der geringsten Effizienz solcher Installationen ist Deutschland,9 und innerhalb Deutschlands gibt es für Windräder in Bayern nur halb so viel Vollaststunden wie in Schleswig-Holstein.10 Dank üppiger Förderungen durch das EEG besteht dennoch Interesse, in Bayern Windparks zu er­richten. Deswegen ist es kaum überraschend, daß Deutschland mit „grüner“ Energie die höchsten Stromkosten hat.

Effizienz von Solar- und Windanlagen im Ländervergleich (Tabelle)

Solaranlagen (in %) Windanlagen (in %)
Spanien: 33 Neuseeland: 37
USA: 19 USA: 33
Portugal: 17 Australien: 32
Griechenland: 17 Dänemark: 31
Australien: 14 Mexiko: 29
Deutschland: 11 Deutschland: 17

Quelle: Vortrag Prof. Kepplinger, 2019

Eine völlig un­geklärte Frage ist die Energiespeicherung. Es gibt in der Welt nicht genug Blei oder Lithium, um allein für Deutschland im Sommer elekt­rische Energie in Batterien zu speichern, die im Winter nötig wäre.11 Zudem gibt es in Deutschland einfach nicht genügend Berge für Pumpspeicherwerke wie etwa in den Alpenregionen und in Skandinavien. Eine denkbare Variante wäre das ANGUS-Projekt zur Energiespeicherung im geologischen Untergrund in Verbindung mit flüssiger Luft.

Der Umstieg auf die Wasserstoffwirtschaft wurde zwar schon vor langer Zeit propagiert, doch die Frage bleibt unbeantwortet, woher die Primär­energie für die Wasserstoffproduktion kommen soll. Aus klimaschädlichen Windparks?

Die Solarenergie mit Photovoltaik durchlief eine lange Lernkurve. Die Preise sind um zwei Größenordnungen gesunken. In sonnenreichen Gebieten könnte eine kWh für 0,02 € produziert werden, jedoch ohne Speicherkosten oder Backup für die Nacht und trübe Tage.

Die sogenannte EEG-Umlage beträgt derzeit 0,06756 € je kWh. Bei Wind- und Solarstrom wird dabei vorausgesetzt, daß die Kosten der Speicherung und zuverlässigen Energieversorgung anderweitig gedeckt werden. Dies erfordert, daß in einer „Dunkelflaute“ fast die gesamte Stromleistung aus anderen Kraftwerken oder Speichern kommen muß. Marktkonform wäre, diese Kosten den Betreibern solcher Anlagen aufzuerlegen. Statt­dessen wird gesetzlich für eine garantierte Vergütung dieser unsicher verfügbaren Stromquellen gesorgt, für deren Errichtung viel CO2 freigesetzt wird.

Weltweite Einkom­mensverteilung. Quelle: Conley, D. (2008) You May Ask Yourself; New York – ergänzt

Die Stromkosten liegen in Deutsch­land bei 60–80 € je Ein­wohner im Monat.12 Damit ist nach drei Dekaden das Ende der Kostendegression für Wind- und Sonnenstrom erreicht. Der deut­sche Ansatz ist keine Lösung für die Welt, denn die die ärmere Hälfte der Menschheit hat kaum so viel Einkommen wie hier an Stromrechnung bezahlt wird, und auch nicht das Knowhow, so komplexe Stromnetze zu betreiben. Die oft vertretene Meinung, das deutsche Modell wäre das Beste auch für die ärmsten Staaten, ist schlichtweg nur richtig für die Reichen in den ärmsten Staaten.

Eine Technologiekomposition zur Stromversorgung, die in Deutschland je Einwohner mehr Stromkosten verursacht als die halbe Menschheit an Einkommen verfügbar hat, ist unethisch und kann kein Welterfolg werden.

Fusionsenergie und Innovation

Fusionskraftwerke stehen am Beginn der Kostendegression und haben das Potential, in ärmeren Ländern durch Kostenvorteile den Verbrauch von Erdöl zurückzudrängen. Genau das muß angestrebt werden von den Industriestaaten, die voranschreiten müssen, damit Elektrizität sehr preiswert wird für die Welt. Denn dies ist Vorausset­zung, den Rohölverbrauch ersetzen zu können.

Tatsächlich könnte das erste kommerzielle Fusionskraftwerk noch in dieser Dekade ans Strom­netz gehen. Die Firma General Fusion aus Vancouver hat ihre Grundlagenforschungen abgeschlossen und ar­beitet bereits an der ingenieurmäßigen Umsetzung eines Fusionskraftwerks. Dazu gehört ein Demonstrator als Zwi­schenschritt, um die Konstruktionsparameter zu prüfen und zu optimieren.

Weltweit laufen in 2020 zwei Dutzend privat finanzierte Entwicklungen für Fusions­kraftwerke, davon zwei in München. Fünf dieser Entwicklungen sind bereits in einer späten Finanzierungsphase. Das internationale Großprojekt ITER, bei dem viele Nationen eng wissenschaftlich und technologisch zusammenarbeiten, soll den prinzipiellen Nachweis der Machbarkeit eines Tokamak-Reaktors erbringen. Ob das mit den dort eingesetzten Supraleitern erreichbar ist, ist immer noch eine offene Frage.

Die BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland“ kommt für günstigste Lösungen zur Dekarbonisierung bis 2050 auf Kosten von 1500 Mrd. €. Alle deutschen Kraftwerke, die fossiles Material oder Erdgas verbrauchen, durch Fusionskraftwerke zu ersetzen, kostet höchsten 300 Mrd. €. Fusionskraftwerke liefern auch Prozeßwärme, um z. B. Wasserstoff zu produzieren. Die Kostenvorteile dürften so groß sein, daß an die 1000 Mrd. € eingespart werden können. Deswegen brauchen wir eine wirtschaftspolitische Richtungsänderung für eine Fusionsinitiative.

Das EEG steuert Innovationen in die falsche Richtung. Durch den Vorrang für Wind- und Solaranlagen zur Stromeinspeisung sind selbst kleine Fusionskraftwerke wirtschaftlich unmöglich zu betreiben, denn diese bräuchten anfangs ei­nen Dauerbetrieb, um wirtschaftlich zu sein. Eine gesetzliche Änderung wäre zwingend geboten.

Wenn das so bleibt, dürfte der deutsche Sonderweg eine zerstörerische Wirkung für unsere Wirtschaft haben. Unsere Rolle als wirtschaftliche Lokomotive der EU und die Fähigkeit, die Welt bei ihrer Entwicklung zu unterstützen, wäre dann eine Sache der Vergangenheit.

Fußnote(n)
  1. U. a. Dr. Heinz Hug, „Der tägliche Ökohorror“, Rede vor der Österreichisch-Bayerischen Gesellschaft (ÖBG), München, 27. Sept. 2007.[]
  2. Bericht von Prof. Timothy Ball; enthalten in einem Slide der University of Guelph, Kanada[]
  3. Prof. Lindzen, „Climate Change: What Do Scientists Say?“ vom 18. Apr. 2016: https://www.youtube.com/watch?v=OwqIy8Ikv-c[]
  4. Lee Miller et. al., „Climatic Impacts of Wind Power“, download https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S254243511830446X[]
  5. Potential climatic impacts and reliability of very large-scale wind farms; C. Wang and R. G. Prinn; Center for Global Change Science and Joint Program of the Science and Policy, Massachusetts Institute of Technology; Published in Atmos. Chem. Phys. Discuss.: 14. Sept. 2009[]
  6. „Climate change: Electrical industry’s ‘dirty secret’ boosts warming“, BBC, Matt McGrath, Environment correspondent: https://www.bbc.com/news/science-environment-49567197[]
  7. Erstellt aus Daten von Global Renewable Energy Consumption: https://ourworldindata.org/renewable-energy und IEA – Data and Statistics: https://www.iea.org/data-and-statistics und der UN: http://webtv.un.org/. Das letzte Jahr wurde linear interpoliert.[]
  8. A decade of renewable energy investment, led by solar, tops US$ 2.5 trillion: https://www.unenvironment.org/news-and-stories/press-release/decade-renewable-energy-investment-led-solar-tops-usd-25-trillion[]
  9. Daten aus Vortrag von Prof. Hans M. Kepplinger im Wirtschaftsbeirat Bayern, 1. Okt. 2019. Die Tabelle zeigt die Auslastung von Solar- und Windanla­gen in Volllaststunden.[]
  10. „Klimaschutz und Energieversorgung in Deutschland 1990 bis 2020“, Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, September 2005.[]
  11. Nachrechnung aus Daten im „Battery Metals Report 2020“, resource capital ag; Schweiz, Seite 17, und Bedarfszahlen aus dem Vortrag „Energiewende ins Nichts“ von H. W. Sinn vom 3. Nov. 2014.[]
  12. Ermittelt aus Stromverbrauch per Sektor in 2017, nur Haushaltsstrom mit MwSt. https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch[]

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