Wieviel Mensch steckt eigentlich hinter dem so sehr gefürchteten Klimawandel?

Warum lassen wir bei Streitfragen nicht einfach die Fakten sprechen?

Um wissensdurstigen Lesern die Antwort gleich vorweg zu geben, es sind bis jetzt nicht mehr als 0,2 °C, die der Mensch zur globalen Erderwärmung beigetragen hat, wobei das Erreichen des Gleichgewichtszustandes z. Z. noch nicht ganz abgeschlossen ist. Am Ende dieses aufklärenden Artikels werden sicherlich alle Leser zur gleichen Erkenntnis gelangt sein. Bei genauer Betrachtung schließt die obige Frage insgesamt 3 untergeordnete Teilfragen ein, die daher gleich als erstes beantwortet werden sollen, bevor dann schließlich für jeden leicht nachvollziehbar der physikalisch-mathematische Beweis erbracht wird.

  1. Seit wann gibt es eigentlich den immer wieder beschworenen Klimawandel?
  2. Wie groß war seitdem der globale Temperaturanstieg bis zum heutigen Tage?
  3. Gibt es außer den vom Mensch produzierten CO2-Emissionen vielleicht auch noch andere das Klima beeinflussende Faktoren?

Zu Frage A

Abbildung 1: Globaltemperaturverlauf seit 1850

Unter Klimawandel wird in der heutigen Zeit die allgemein spürbare Erwärmung verstanden, die nach der letzten Phase der sog. „Kleinen Eiszeit“ um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit zwei kurzen Unterbrechungen eingesetzt hat. Begonnen hatte die „Kleine Eiszeit“ bereits um 1645 und dauerte zunächst bis 1715. Nach einer schwachen Zwischenerwärmung bis 1800 gab es dann wieder einen rapiden Rückgang, der erst um 1860 ein Ende fand. Eigentlich sollte uns das inzwischen wärmere Klima doch als eine Befreiung von den früheren Unbilden der Witterung erscheinen, da damals in kalten Winterjahren sowohl die Ostsee als auch der Bodensee recht häufig zugefroren waren, und auf der Londoner Themse sogar ganze Jahrmärkte stattfinden konnten. Vor allem die Eisprozessionen über den Bodensee von Hagnau zur schweizerischen Seite nach Münsterlingen und umgekehrt sind selbst heute noch in bester Erinnerung, obwohl sie schon seit langem nicht mehr möglich waren (zuletzt im Winter 1962/63). Holländische Maler haben uns gezeigt, wie damals auf den zugefrorenen Kanälen und Grachten eine ganze Schlittschuhnation geboren wurde, und die Gletscher der Alpen waren seit Tausenden von Jahren noch nie so weit vorgestoßen wie am Ende dieser Zeit um 1860.

Zu Frage B

Trotzdem hat der jüngste und hier zur Diskussion stehende Klimawandel bis heute nicht mehr als zu einer globalen Temperaturerhöhung von 0,8 °C geführt. Dies ergab sich durch Mittelung aller weltweiten Meßstationswerte, wie gemäß nebenstehender Abbildung 1 von Phil Jones, dem Leiter der englischen Auswertungszentrale im „Met Office Hadley Centre“ der East Anglia University, schon vor Jahren bekanntgegeben wurde. Bald danach ist er von seinem Amt zurückgetreten, da ihm bei der Aufdeckung des „Climate-Gate-Skandals“ schwerwiegende Manipulationen vorgeworfen wurden. In der außerdeutschen Presse wurde dieser Vorgang überall bekannt, nur in den deutschen Medien hörte man nahezu nichts davon, was jedoch an dieser Stelle nicht verschwiegen werden soll. Eine Korrektur des manipulierten Mittelwertes von 0,8 °C hat bis heute nicht stattgefunden. Dafür hat sich dann Prof. Ewert vom Klimainstitut EIKE ohne jedwede Förderung in mehrjähriger Kleinarbeit die Mühe gemacht, die im Jahre 2010 von NASA-GISS im Internet damals noch allgemein zugänglichen 1108 „Kurzzeittemperaturreihen“ für den Zeitraum von 1880 bis 2010 auszuwerten.1 Er kam dabei für die globale Erwärmung auf einen niedrigeren Durchschnittswert als 0,8 °C. Bis vor einigen Jahren hätte jedermann das Ergebnis selbst kontrollieren können. Inzwischen ist das leider nicht mehr möglich, denn im März 2012 mußte festgestellt werden, daß NASA-GISS die Daten ohne Angabe von Gründen rückwirkend verändert hatte. Die neuen Meßwerte ergaben interessanterweise bei 120 Stationen eine nahezu verdoppelte Erwärmung. Auch auf der Homepage von EIKE kann sich jeder interessierte Leser über den gesamten Sachverhalt selbst informieren. Dabei ist nicht einmal der schwer faßbare Einfluß des sog. „Wärmeinseleffekts“ herausgerechnet, der sich dadurch ergibt, daß zahlreiche Meßstationen inzwischen aus dem früheren Freiland in die Nähe von wärmespeichernden Bebauungen gerückt sind oder z.T. schon von diesen ganz umfaßt werden. Dadurch werden in den betroffenen Fällen entsprechend höhere Temperaturen vorgetäuscht, als sie früher in Wirklichkeit ohne städtischen Baueinfluß gemessen wurden.

Das war also der ganze Temperaturanstieg seit 1860, wozu in der ersten Zeithälfte der Mensch nicht einmal den geringsten Beitrag geleistet hat. Demnach muß es damals schon mindestens einen anderen Einflußfaktor als die menschlichen CO2-Emissionen gegeben haben, denn die setzten erst mit der wachsenden Industrialisierung etwa ab 1930 ein. Kurioserweise gab es danach etwa ab 1940 sogar noch einmal einen mehr als 20jährigen Temperaturrückgang, trotz wachsenden CO2-Gehalts. Erst seit 1970 begann die globale Temperatur dann wieder zu steigen. Schon der Laie kann doch hier klar erkennen, wie hoch von diesem Zeitpunkt an der Einfluß des anthropogenen CO2 bestenfalls gewesen sein dürfte. Mehr als 0,2 °C sind doch hier bei Weiterwirkung des vorhin postulierten zusätzlichen Einflußfaktors gar nicht vorstellbar, und das bei einer allgemein anerkannten Zunahme des CO2-Gehalts von 280 auf 400 ppm (Millionstel Volumenanteile), was insgesamt einem Anstieg um 43 % entspricht. Im endgültigen Gleichgewichtszustand ist allerdings noch mit einem geringfügigen Anstieg des ohnehin unbedeutenden Temperaturwertes zu rechnen. Z. Z. steigt der CO2-Gehalt emissionsbedingt jährlich um ca. 2 ppm. Unter der Annahme eines gleichbleibenden Zuwachses werden bis zum Jahr 2100 noch weitere 170 ppm (2 × 85) hinzukommen. Gegenüber den heutigen 400 ppm sind das wieder genau 43 %. Das gibt dann zwangsläufig noch einmal höchstens 0,2 °C anthropogene Erderwärmung und nicht die Horrorwerte, die uns in verschiedener Höhe bis zu 8 °C (siehe Prof. Levermann vom PIK in Potsdam) aus dem Mund der Klimainstitute weisgemacht werden. Damit ist auch das sog. politische 2-Grad-Ziel nichts als ein Phantom, zu dessen virtueller Bekämpfung wir in Deutschland inzwischen bereits eine Billion Euro sinnlos verplant haben, obwohl wir mit nur 2,5 % Weltausstoß so gut wie kaum etwas zur CO2-Bilanz beitragen. Die genannte Geldsumme wurde vom früheren Umweltminister Altmeier noch zu seiner Amtszeit voll bestätigt.

Als ich diese simple Gegenbetrachtung im April 2011 anläßlich eines internen Disputs zwischen EIKE und dem PIK im Potsdamer Klimainstitut (leider ohne neutrale Zeugen) vorgetragen hatte, gab es nur die völlig abwegige und unwissenschaftliche Antwort, daß man ohne den hochgerechneten CO2-Einfluß nicht die Wechsel der Eis- und Zwischenwarmzeiten erklären könne, die man offenbar ebenfalls weitgehend dem CO2 anlasten wollte. Anhand von Eisbohrkernmessungen wurde zwar festgestellt, daß der CO2-Gehalt der Atmosphäre am Ende der jeweiligen Eiszeiten von 180 auf 280 ppm angestiegen war, aber doch immer erst 1000 Jahre später, als die Ozeane sich längst erwärmt und das vorher im kalten Wasser gespeicherte CO2 wieder zwangsläufig ausgegast hatten. Man hatte hier offenbar vor lauter Wunschdenken ganz einfach Ursache und Wirkung vertauscht, was für solch ein „weltberühmtes“ Institut doch mehr als blamabel ist. Außerdem war der CO2-Anstieg mit 55 % kaum höher als die seit der Industrialisierung hinter uns liegenden 43 %. Wenn letztere nur max. 0,2 °C zur globalen Erderwärmung beigetragen haben, wie sollen dann 55 % CO2-Steigerung eine ganze Eiszeit um bis zu 10 °C in eine völlig andere Klimawelt umwandeln können? Die Entstehung der Eiszeiten wird doch bekannterweise von ganz anderen Faktoren bewirkt, von denen in erster Linie die Schwankungen der Erdumlaufbahn (mehr oder weniger elliptisch), Änderungen der Polachsenneigung und nicht zuletzt der wechselhafte Beschuß der oberen Atmosphäre durch kosmische Strahlung aus dem Weltall zu nennen sind, wobei der letztere Effekt mittels Keimbildung in erheblichem Umfang für die Entstehung kühlender Wolkendecken verantwortlich ist. Alles das wird von dem großen Klimainstitut weitgehend ignoriert oder aus Erklärungsnot einfach verschwiegen, weil es der eigenen Lehre entgegensteht.

In diesem hochherrschaftlichen Gebäude residiert das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung unter langjähriger Leitung von CBE Hans Joachim Schellnhuber. Es ist „weltberühmt“ für seine regelmäßige Verbreitung immer neuer Klima-Horrorwerte. Quelle: Wikimedia Commons, H. Raab

Zu Frage C

Im mittleren Abschnitt (zu Frage B) wurde bereits darauf hingewiesen, daß der Temperaturanstieg nach der „Kleinen Eiszeit“ fast 100 Jahre lang ohne nennenswerte menschliche CO2-Emissionen stattfand, da die Industrialisierung bis dahin noch nicht weit genug fortgeschritten war. Als gesicherte Ursache kann man für diese Klimaänderung nur die damals besonders starke Solaraktivität ansehen. Seit Galilei um 1600 das in Holland erfundene Fernrohr nachbaute, ist bis heute die wechselnde Häufung der Sonnenflecken sehr genau aufgezeichnet worden. Sie waren fast verschwunden während der „Kleinen Eiszeit“ und immer dann verstärkt aufgetreten, wenn es als Folge davon auf der Erde wärmer wurde. So auch in den Jahren nach der „Kleinen Eiszeit“ mit einer kurzen Zwischenabkühlung um 1900 und einer ca. 30jährigen Unterbrechung in der Zeit von 1940 bis 1970, in der es trotz weiteren CO2-Anstiegs prompt wieder kälter wurde. Die stärkste Fleckentätigkeit erfolgte schließlich danach bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts, und in den letzten 20 Jahren gab es dann wieder eine deutliche Abschwächung. Das globale Thermometer ist stets dieser bestimmenden Fleckenkurve gefolgt. Damit haben wir den entscheidenden Einflußfaktor für den Temperaturanstieg in den letzten anderthalb Jahrhunderten gefunden. Das CO2 spielt hierbei mit seinen max. 0,2 °C nur eine untergeordnete Rolle.

Daneben gibt es auch noch andere atmosphärische Gase, die wie das CO2 Wärmestrahlung absorbieren können und diese zur Hälfte wieder auf die Erde zurückstrahlen. Der Rest verschwindet im Weltall. Neben dem stets dominierenden Wasserdampf, der durch die Verdunstung der Ozeane sowieso immer präsent ist und im Mittel etwa 20mal mehr als das CO2 ausmacht, sind vor allem noch das Methan (CH4), Lachgas (N2O), Ozon (O3) und die besonders langlebigen Fluorkohlenwasserstoffe zu nennen. Methan hat sich durch den verstärkten Reisanbau in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt, während der Lachgasanteil wegen des extensiven Düngemitteleinsatzes um immerhin ca. 30 % gewachsen ist. Alle vier Gase spielen hier allerdings aufgrund ihres sehr niedrigen Prozentgehalts nur eine untergeordnete Rolle und liegen zusammen noch unterhalb des Einflusses der CO2-Emissionen. Aber sie sind immerhin auch noch da.

Nach diesem Diskurs ist ohne jeden Zweifel den Solarzyklen der Haupteinfluß auf die Klimaschwankungen der zurückliegenden Jahrhunderte zuzumessen. Der jüngste Beweis ist der synchrone Rückgang der Solaraktivität und der Globaltemperatur seit ca. 20 Jahren, der allein in Deutschland nach den vertrauenswürdigen Daten des Deutschen Wetterdienstes in der Zeit von 1997 bis 2013 zu einer Abkühlung um 0,4 °C geführt hat, obwohl der CO2-Gehalt währenddessen immer weiter angestiegen ist (siehe die nachfolgende Temperaturkurve in Abbildung 2). Und dabei weiß heute keiner, wo die Reise in nächster Zeit hingehen wird. Falls es auch weiterhin noch kälter werden sollte, können wir bis 2100 wenigstens mit 0,2 °C für eine kleine Abschwächung sorgen.

Mathematische Ableitung des anthropogenen Klimaeinflusses

Für etwas anspruchsvollere Leser fehlt jetzt nur noch der physikalisch-mathematische Beweis der zunächst rein logisch abgeleiteten Aussage, daß der bisherige anthropogene CO2-Einfluß und auch der bis 2100 bei konstantem Zuwachs um 2 ppm noch zu erwartende Effekt gerade einmal 0,2 °C beträgt, allerdings auch wieder im Zustand des noch nicht ganz erreichten Gleichgewichts. Der entscheidende Grund für den kaum noch nennenswerten Erwärmungseffekt durch weiteren CO2-Zuwachs in der Atmosphäre liegt darin, daß das CO2 nur in einem sehr schmalen Frequenzfenster um die 15 Mikrometerlinie in der Lage ist, Wärmestrahlung zu absorbieren. Das z. Z. in der Luft vorhandene CO2 von 400 ppm = 0,04 % absorbiert bereits den allergrößten Teil der in diesem Bereich verfügbaren Strahlung, was laut korrekter Berechnung des sog. Weltklimarates IPCC und der führenden Klimainstitute zu einer mittleren Wärmerückstrahlung von geringfügig mehr als 37 Watt/m2 führt. Die zahlreichen inzwischen möglichen Satellitenmessungen bestätigen diesen Wert aufs Genaueste. Bei fortgesetztem Emissionsanstieg gibt es hier kaum noch etwas zu absorbieren, denn die gleiche korrekte Rechnung sagt auch, daß die zu erwartende Zunahme des CO2-Gehalts bis 2100 um weitere 170 ppm (bei konstant bleibendem Anstieg von 2 ppm pro Jahr) wegen des weitgehend ausgeschöpften Absorptionsangebots nur noch mehr eine Rückstrahlungserhöhung von 1,9 Watt/m2 bewirken kann. Das ist gerade einmal ein Zwanzigstel des von den heutigen 400 ppm ausgelösten Treibhauseffekts. Mathematisch haben wir es hier mit einer naturgegebenen logarithmischen Degression zu tun. Dieser weitgehend abgeschlossene Sättigungszustand ist den Klimainstituten nachweislich genau bekannt, nicht zuletzt deshalb, weil er ja vom IPCC selbst so errechnet wurde. Bei einer angenommenen Verdoppelung des CO2-Gehaltes von 400 auf 800 ppm würde die Rückstrahlungszunahme laut IPCC genau 3,7 Watt/m2 betragen. Hierfür gibt es inzwischen auch Bestätigungen von anderen unabhängigen Stellen, allerdings wären für solch eine Verdoppelung längst nicht genug fossile Brennstoffe vorhanden, da mit zunehmendem CO2-Gehalt immer mehr davon in den Senken der Ozeane und der Biosphäre verschwindet. Selbst eine halbe Verdoppelung, wie sie hier als angenähertes Beispiel zur Anwendung kam, würde unter diesen Umständen noch oberhalb des je Erreichbaren liegen, was gegen Ende dieses Artikels noch genauer nachgewiesen wird.

Der o.g. Rückstrahlungswert von 1,9 Watt/m2 ergibt sich bei einer angenommenen CO2-Zunahme um 170 ppm auf folgende Weise durch logarithmische Umrechnung: 3,7 × ln (570/400) / ln 2 = 1,9. Aus diesem Ergebnis läßt sich nun mit Hilfe des physikalischen Stefan-Boltzmann-Gesetzes genau errechnen, welche menschengemachte Erderwärmung wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts unter den angenommenen Bedingungen zu erwarten haben. Die durch Differenzierung des o.g. Gesetzes abgeleitete Gleichung lautet:

∆T = mittlere Erdtemperatur in Kelvin (273 + 15) mittlere Wärmeabstrahlung der Erde (240 Watt/m2) · 1,9 Watt/m24

d.h.

∆T = 288 · 1,9240 · 4 = 0,57 Kelvin = 0,57 °C

Bis hier entspricht die Rechnung noch genau dem Konzept der Klimainstitute, da sie selbst vom IPCC in ähnlicher Weise praktiziert wurde. Aber auch nur bis hier. Ab jetzt wird fleißig manipuliert, weil man ja als Endergebnis wesentlich höhere Temperaturwerte melden möchte, ohne offen zu zeigen, wie man das genau gemacht hat. Daher müssen wir annehmen, daß das Ganze nicht ohne Absicht geschehen ist, denn Dummheit oder Unwissenheit wird man den hochdotierten „Wissenschaftlern“ sicher nicht unterstellen können. Pfründensicherung, ideologisches Sendungsbewußtsein und selbst Korruption hat es aber schon immer in allen Bereichen unserer Gesellschaft gegeben.

Abbildung 2: Temperaturverlauf in Deutschland seit 17 Jahren.

Als erstes wird vom IPCC und den Klimainstituten wohl bewußt ignoriert, daß die 0,57 °C, die doch selbst schon harmlos genug sind, nur dann gelten, wenn das Absorptionsverhalten des CO2 nicht durch andere höherrangige Absorber gestört wird. Wir haben es aber doch permanent mit einer wandernden und sich immer wieder erneuernden Wolkendecke zu tun, die dem CO2 nachweislich zu etwa 40 % die komplette Absorptionsarbeit abnimmt, egal wieviel CO2 sich darunter befindet. Ferner überlappt sich das relativ breite Wasserdampf-Absorptionsspektrum zu etwa 30 % mit dem noch verbleibenden kleinen CO2-Randspektrum. Nach entsprechendem Abzug ergibt sich hieraus bis zum Jahr 2100 eine CO2-bedingte Erd­erwärmung von zunächst nicht mehr als 0,24 °C. Aber es gibt jetzt noch einen weiteren Abzug zu machen, da es wegen des enormen thermischen Auftriebs in tropischen Feuchtgebieten trotz besonders hoher Wärmeeinstrahlung nur zu einer vergleichsweise reduzierten Erhöhung der Bodentemperatur kommt. Die nötige Korrektur im geschätzten Umfang von 10% führt dann schließlich zu einem weiteren Zwischenwert von 0,215 °C.

Anstelle all dieser Abzüge rechnen die Klimainstitute offenbar wider besseres Wissen immer noch genau anders herum mit erfundenen Verstärkungsmechanismen (vor allem mit der völlig überzogenen Wasserdampfrückkoppelung, die im Mittel mit dem Faktor 3 veranschlagt wird), so daß man sich nur wundern kann, wie hoch sie damit den menschlichen Einfluß auf das globale Klima veranschlagen. Von der postulierten Erhöhung des Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre infolge der gestiegenen Erdtemperatur ist bisher noch nicht das Geringste seit den bisher durchgeführten Sonden- und Satellitenmessungen bestätigt worden. Dies kann natürlich auch mit dem viel zu kleinen Effekt oder der ständig wechselnden Verteilung im Luftraum zusammenhängen, denn eine angemessene temperaturbedingte Verdunstung muß ja wohl sicher stattfinden. Ein Rückkoppelungsfaktor von 1,3 dürfte die wahren Verhältnisse jedoch wesentlich besser zum Ausdruck bringen als der vom Effekt her um das Siebenfache übertriebene IPCC-Faktor 3. Somit ergibt sich jetzt für die zu erwartende Erderwärmung im Jahr 2100 unter den genannten Bedingungen ein Endwert von 0,215 × 1,3 = 0,28 °C. Dieses Ergebnis ist mit dem vorher aus reiner Logik abgeleiteten Wert von max. 0,2 °C durchaus kompatibel, da letzterer nur ein transienter Übergangswert ist, der Wert 0,28 °C jedoch gemäß dem zugrunde gelegten Rechenkonzept schon den späteren Endzustand des Gleichgewichts abbildet. Beide Resultate sind in summa nichts anders als die Konsequenz des bereits vorher erklärten Sättigungszustandes, der den Treibhauseffekt des CO2 inzwischen trotz steigender Emissionen fast ganz zum Stillstand gebracht hat. Daher brauchen wir uns auch für die Zukunft entgegen den überall zu hörenden Warnungen nicht die geringsten Sorgen vor einer vom Menschen ausgelösten Klimakatastrophe zu machen.

Für Mathematiker, die sich im Umgang mit e-Funktionen auskennen, sei am Ende noch vermerkt, daß selbst bei konstant gehaltener CO2-Emission der jemals erreichbare absolute Maximalwert in Wirklichkeit nur bei ca. 510 ppm und damit noch unterhalb des im letzten Absatz für das Jahr 2100 genannten Beispielwertes von 570 ppm zu liegen kommt, was in etwa dem vierten Teil einer auf 400 ppm bezogenen Verdoppelung entspricht. Über mehrere tausend Jahre hat der im natürlichen Kreislauf stabilisierte Gleichgewichtszustand im Mittel bei 280 ppm gelegen. Dies konnte durch entsprechende Eisbohrkernanalysen inzwischen nachgewiesen werden. Wegen der geringen erwärmungsbedingten Ozeanausgasung im vorigen Jahrhundert liegt das Gleichgewicht heute bei ca. 290 ppm. Der bisherige anthropogene Zuwachs beläuft sich danach auf 110 ppm. Die jährliche weltweite Gesamtemission beträgt z. Z. laut Spiegel 41 Milliarden Tonnen CO2, was einer Konzentrationserhöhung in der Luft um 4 ppm entspricht (errechnet mit Hilfe eines realistischen Umrechnungsfaktors). Die anerkannten Meßstationen ermitteln jedoch nur einen Zuwachs von 2 ppm. Dies bedeutet, daß die anderen 2 ppm im gleichen Zeitraum von einem Jahr aus dem von 290 auf 400 ppm angewachsenen CO2-Sockel in den Senken der Ozeane und Biosphäre verschwunden sind. Mit diesem festen Punkt und der zugehörigen Funktion f(t) = e−t/T (Zeit/Zeitkonstante) errechnet sich bei Annahme einer weiterhin konstanten Emission der bereits genannte Maximalwert von 510 ppm (290 + 2 × 110). An dieser Schnittstelle befinden sich Emission (4 ppm) und Senkenfluß in Höhe von 2 × 2 = 4 ppm pro Jahr genau im Gleichgewicht. Der CO2-Gehalt der Luft kann danach trotz gleichbleibender Emission nicht mehr weiter ansteigen. Die zu obiger Funktion gehörige Zeitkonstante T ist definiert als die Zeit, nach der bei Emissionsstillstand der ppm-Überhang auf den Anteil von 1/e abgesunken ist. Sie errechnet sich im vorliegenden Fall auf 55 Jahre. Der zugehörige Rechenansatz sieht dabei wie folgt aus:

1 − 2/110 = e−t/T oder ln(108/110) = − 1/T.

Hiernach gilt zwangsläufig auch: 1 − 4/220 = e−t/T oder ln(216/220) = − 1/T.

Die vom Menschen ab heute je verursachbare Erderwärmung liegt deshalb nicht einmal bei 0,28 °C, wie oben genannt und dort auf 570 ppm bezogen, sondern in Wirklichkeit nur bei 0,19 °C. Der deutsche Beitrag, basierend auf 2,5 % der weltweiten CO2-Emissionen beträgt sogar nur sage und schreibe 0,005 °C (sprich Füntausendstel Grad). Zur geringfügigen Abschwächung dieses lachhaften Ergebnisses sind wir z. Z. im Begriff, unsere gesamte Energiewirtschaft mit ungeheurem Kostenaufwand auf den Kopf zu stellen.

Hiernach müßten die total falschen Prognosen einer menschenbedingten Klimakatastrophe und die dadurch ausgelösten horrenden Fehlinvestitionen längst reif für eine offene Auseinandersetzung sein oder zumindest für eine gewissenhafte Überprüfung durch wirklich unabhängige Forschungsstellen, die es jedoch heute nicht mehr zu geben scheint. Dafür wurde die gezielte Irreführung stets mit viel zu großen Geldsummen aus der Staatskasse belohnt. Wenn sich an dieser Situation nicht bald etwas ändert, werden uns die Horrorszenarien der Klimainstitute dank ihrer zweckgebundenen Förderung am Ende noch ein ganzes Volksvermögen kosten. Diesen Vorwurf müssen sich die betroffenen Personenkreise aus Politik und Wissenschaft leider gefallen lassen. Auch die Medien tragen hierbei wegen einseitiger Berichterstattung einen erheblichen Teil an Mitschuld. Unsere Wirtschaft wehrt sich leider nicht dagegen, weil sie entweder einseitigen Fehlinformationen zum Opfer fällt oder profitheischend nur den kurzfristigen Vorteil sieht.

Fazit

Fehlt zum Schluß nur noch eine ökonomische Endbetrachtung, die jeden Leser mehr als erstaunen läßt, wie sich gestandene Politiker und die ihnen voll vertrauenden Mitbürger von dem größten „wissenschaftlichen Flop“, den es je gegeben hat, so haben verblenden lassen. Ca. 0,2 °C wird die globale Erwärmung ohne jedwede Gegensteuerung sein, wenn wir irgendwann einmal unter den angenommenen Bedingungen den Maximalwert des CO2-Anstiegs erreichen. Deutschland hätte dann davon mit 2,5 % Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen nur 0,005 °C zu verantworten. Bis zum Stichjahr 2015 waren nach Verplanung von einer Billion Euro erst 18 % der Stromerzeugung durch geförderte alternative Energien ersetzt worden (Windkraft, Solarstrom und Biogas). Der Strom macht in unserer CO2-Bilanz aber nur etwa ein Drittel der Gesamtsumme aus, da Verkehr und Heizung zu ungefähr gleichen Anteilen mit daran beteiligt sind und bisher noch keinen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten konnten. Somit hätten wir für all das viele Geld erst 6% der eigenen Emissionen eingespart. 6 % des o. g. Temperaturwertes von 0,005 °C sind nach Adam Riese sage und schreibe nicht mehr als 0,0003 °C (sprich drei Zehntausendstel Grad), die Deutschland mit den bisherigen Anstrengungen dauerhaft an globaler Erwärmung verhindert hätte. Dies wäre demnach das ganze Resultat einer gigantischen volkswirtschaftlichen Fehlinvestition wobei noch nicht einmal berücksichtigt ist, daß nach jeweils 20jähriger Betriebszeit alle Windkraftanlagen zwangsläufig vom Netz gehen und durch teure Neubauten ersetzt werden müßten..

Ist das alles wirklich des Schweißes des Edlen wert? Hiermit sind die zu unsinnigen Opfern verleiteten Bürger gemeint. Der Staat hat hier doch in vollem Umfang versagt. Kein Wirtschaftsunternehmen hätte sich für so viel Geld einen so winzigen Nutzen erkauft. Die einseitig begünstigten Klimainstitute haben bisher von ihren üppigen Geldzuwendungen gut gelebt und sollten daher ebenfalls wie die von ihnen beratenen Politiker möglichst bald zur Rechenschaft gezogen werden. Als Parodie zu Schillers „Ode an die Freude“ kann man am Ende nur noch sagen: Seid verschlungen Billionen, diesen Gruß der ganzen Welt. Sic transit gloria patriae!

Fußnote(n)
  1. Friedrich-Karl Ewert, „Klima Langzeit-Temperaturreihen widerlegen menschengemachten Klimawandel“, FUSION, Jg. 31, Nr. 3, 2011, S. 31ff, und Friedrich-Karl Ewert, „Erderwärmung – was wurde gemessen?“, FUSION, Jg. 36, Nr. 2, 2015, S. 38ff.[]

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